{"id":22,"date":"2026-02-22T11:37:30","date_gmt":"2026-02-22T11:37:30","guid":{"rendered":"https:\/\/neu.bo-fuerstenwalde.de\/?page_id=22"},"modified":"2026-02-22T11:38:19","modified_gmt":"2026-02-22T11:38:19","slug":"22-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/neu.bo-fuerstenwalde.de\/index.php\/22-2\/","title":{"rendered":"Dirigenten"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sebastian Ludwig &#8211; Di Salvatore<\/h3>\n\n\n\n<p>neuer Dirigent des 1. Brandenburgischen Garde-Blasmusikkorps seit September 2025.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sebastian studierte Fagott an der Musikhochschule L\u00fcbeck, wo er sowohl den Bachelor als auch den Master of Music bei Prof. Pierre Martens absolvierte. Erg\u00e4nzend erhielt er Kontrafagott- und Orchesterunterricht bei Vera Fliegauf (Philharmonisches Orchester L\u00fcbeck), Eduardo Calzada (SWR) und Bj\u00f6rn Groth (NDR). Bereits vor dem Studium an der Hochschule besuchte er die Berufsfachschule f\u00fcr Musik in Dinkelsb\u00fchl mit Hauptfach Fagott bei Ursula Bruckdorfer und schloss dort als staatlich gepr\u00fcfter Chor- und Ensembleleiter ab.<br><br>Neben seiner solistischen und orchestralen Ausbildung widmete er sich intensiv der Kammermusik. Er war langj\u00e4hriges Mitglied verschiedener Kammermusikensembles \u2013 unter anderem im Bl\u00e4serensemble Cascade, dem Ensemble Tutti d\u2019amore sowie der Kamerata Obskura. Zahlreiche Projekte f\u00fchrten ihn durch unterschiedliche Stilrichtungen und Besetzungen, darunter auch mehrere zeitgen\u00f6ssische Formate. Ein besonderer H\u00f6hepunkt war seine Mitwirkung im Rahmen des Campus L\u00fcbeck \u2013 einem kammermusikalischen Projekt unter der Leitung von Sofia Gubaidulina und Eduard Brunner \u2013, bei dem unter anderem die \u201eHommage \u00e0 T.S. Eliot\u201c f\u00fcr Sopran und Oktett erarbeitet wurde.<br>Seine kammermusikalische Arbeit war nicht nur durch k\u00fcnstlerische Pr\u00e4zision gepr\u00e4gt, sondern auch durch experimentierfreudige Zusammenarbeit. Schon fr\u00fch sammelte er wertvolle Erfahrungen im Zusammenspiel kleiner Besetzungen, beispielsweise in der Jungen Waldorfphilharmonie S\u00fcddeutschland oder im Ensemblebetrieb an der Musikhochschule L\u00fcbeck, wo er zwischen 2010 und 2014 regelm\u00e4\u00dfig in diversen Formationen aktiv war. Dabei lag ein besonderer Fokus auf der Verbindung klassischer und moderner Klangwelten.<br><br>Auch au\u00dferhalb des klassischen Rahmens bleibt die kammermusikalische Praxis ein zentrales Element seiner k\u00fcnstlerischen Identit\u00e4t: So nutzt Sebastian seine Erfahrungen aus der Kammermusik regelm\u00e4\u00dfig auch in freien, interdisziplin\u00e4ren Projekten, etwa in Verbindung mit elektronischer Musik, Performance und Improvisation.<br>Neben seiner k\u00fcnstlerischen Laufbahn ist er ein erfahrener P\u00e4dagoge. Seit 2010 unterrichtet er Fagott im Einzelunterricht, war Schlagzeuglehrer an der Musikschule Neuruppin (Au\u00dfenstelle Wittstock) und arbeitete als Vertretungslehrer an einer Grundschule. Zudem leitet er regelm\u00e4\u00dfig kreative Workshops mit Jugendlichen \u2013 unter anderem im Bereich Songwriting, elektronischer Musikproduktion und inklusiver Musikarbeit, z.\u202fB. mit dem Jugendclub Kampnagel\/Hamburg oder mit h\u00f6rbeeintr\u00e4chtigten Schulklassen.<br><br>Orchestererfahrung sammelte Sebastian u.\u202fa. als Aushilfe bei der Neubrandenburger Philharmonie, im NDR Jugendsinfonieorchester unter Matthias Pintscher und Christoph Eschenbach, mit dem Philharmonischen Orchester L\u00fcbeck bei der Auff\u00fchrung von Brittens War Requiem sowie in zahlreichen weiteren Projekten \u2013 vom Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz bis zur Chorakademie L\u00fcbeck unter Helmuth Rilling.<br>Neben seiner klassischen Laufbahn ist er auch als Produzent aktiv. Mit seiner Band Abarra ver\u00f6ffentlicht er seit 2020 regelm\u00e4\u00dfig Musik und tritt auf Sommertouren auf. Unter dem K\u00fcnstlernamen Sebastian Dali erscheinen seit 2012 eigene Produktionen im Bereich elektronischer und experimenteller Musik.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Daniel Ren\u00e9 Pacitti Fontanini&nbsp;&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Von August 2023 bis August 2025 &#8211;&nbsp; Dirigent des 1. Brandenburgischen Garde-Blasmusikkorps F\u00fcrstenwalde \/ Brandenburg<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Christian Miethe<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bo-fuerstenwalde.de\/images\/cm.png\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>&#8230; leitete, das I. Brandenburgische Garde-Blasmusikkorps von Anfang 2023 bis Oktober 2023 musikalisch und organisatorisch.<\/p>\n\n\n\n<p>1981 geboren, ist Christian Miethe fr\u00fch an die Musik gef\u00fchrt worden. Im Alter von 6 Jahren bekam er bereits seine ersten Klavierstunden, die er bis zum Abschlu\u00df seiner musikalischen Ausbildung noch 12 Jahre lang an der Musikschule F\u00fcrstenwalde und durch mehrere Auszeichnungen best\u00e4tigt, erfolgreich weiter erhielt. Den Kontakt zum Blasinstrument bekam er durch seinen Vater, der den \u00f6rtlichen Posaunenchor leitet. Hier erlernte er das Trompetenspiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit seinem 16. Lebensjahr spielte Christian Miethe im Orchester zun\u00e4chst Melodiepercussion, wechselte dann zunehmend an das Bariton, das er auch heute noch im Orchester spielt, wenn er nicht dirigiert. Den Grundstein f\u00fcr seine Dirigentenlaufbahn im Orchester legte der damalige Dirigent MD Siegmund Goldhammer, der ihm zusammen mit Andreas Z\u00fchlke zun\u00e4chst die Leitung des Nachwuchsorchesters anvertraute und ihn als Mentor in seiner musikalischen Entwicklung f\u00f6rderte.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen gro\u00dfen Einfluss auf seine musikalischen Entwicklung sieht er dar\u00fcber hinaus bei dem damaligen KMD Wolfgang Kahl, dessen Vertretung er sp\u00e4ter zeitweise in der Kirchenkantorei Storkow \u00fcbernahm.&nbsp;Seit 2003 ist Christian Miethe zudem Kopf der 9-k\u00f6pfigen Soul-Band &#8222;The Flangers&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Von 2007 bis 2017 leitete er das I. Brandenburgische Garde-Blasmusikkorps F\u00fcrstenwalde&nbsp;bereits zusammen mit&nbsp;Andreas Z\u00fchlke&nbsp;. Seine Arbeit beschr\u00e4nkte sich&nbsp;nicht nur auf die musikalische Leitung sondern umfasste auch das Erstellen eigener Bearbeitungen f\u00fcr das Orchester.&nbsp;<br>Unter der Leitung der beiden Dirigenten konnte die musikalische Qualit\u00e4t des Orchester in der Oberstufe weiter gefestigt werden.&nbsp;H\u00f6hepunkte waren die musikalische Gestaltung der Bundesinnenministerkonferenz 2008 in Bad Saarow und die Teilnahme am Bundeswettbewerb der Feuerwehrorchester 2014 in Bad Schwalbach, die mit dem Pr\u00e4dikat Goldmedaille und der zweith\u00f6chsten Punktwertung aller teilnehmenden Orchester honoriert wurde.<br>Ein bis dahin in dieser Region noch nie gewagtes Projekt realisierten die beiden im Jahr 2017, bei dem das Orchester ein sehr erfolgreiches Festkonzert im direkten Zusammenspiel mit der gro\u00dfen Schuke-Orgel im F\u00fcrstenwalder Dom musizierte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Cornelius During<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bo-fuerstenwalde.de\/images\/foto-cornelius-during.jpg\" alt=\"Cornelius During\" width=\"250\" height=\"175\"><\/h3>\n\n\n\n<p>&#8230;wurde 1983 als Sohn einer Musikerfamilie in Bielefeld geboren und erhielt im Alter von 5 Jahren seinen ersten Unterricht auf der Violine. Nach dem Wechsel zur Bratsche folgte die Aufnahme in die&nbsp;<em>Deutsche Streicherphilharmonie<\/em>&nbsp;sowie eine Ausbildung am&nbsp;<em>Musikgymnasium C.-Ph.-E.-Bach&nbsp;<\/em>in Berlin. Inspiriert von K\u00fcnstlern wie Hanns-Martin Schneidt, Michael Sanderling und Sebastian Weigle leitete er hier erste eigene Projekte als Dirigent und nahm nach dem Abitur ein Studium im Fach Orchesterdirigieren mit dem Hauptinstrument Viola an der&nbsp;<em>Hochschule f\u00fcr Musik Franz Liszt Weimar<\/em>&nbsp;auf. Seine Ausbildung durch Nicol\u00e1s Pasquet, Martin Hoff und Anthony Bramall wurde abgerundet durch Unterricht und Meisterkurse bei Gunter Kahlert, Tom\u00e1s Koutnik, Morten Wensberg, Tim Redmond, Mark Heron und Jorma Panula.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2012 schloss Cornelius During sein Studium erfolgreich mit einem&nbsp;<em>Master of Music, Orchesterdirigieren&nbsp;<\/em>ab und ist seitdem als Dirigent, Arrangeur und Bratschist t\u00e4tig. Konzertreisen f\u00fchrten ihn seither von Deutschland nach Italien, Frankreich, Belgien, Spanien, Portugal, Kanada, in die Niederlande und die tschechische Repuplik. Als Gastdirigent stand der Preistr\u00e4ger des&nbsp;<em>2. Atlantic Coast International<\/em>&nbsp;&nbsp;<em>Conducting Competition 2016&nbsp;&nbsp;<\/em>bereits vor Orchestern wie der Jenaer Philharmonie, der Philharmonie Baden-Baden oder dem mdr Sinfonieorchester Leipzig. Au\u00dferdem assistierte er bei Opernproduktionen von&nbsp;<em>Boris Godunov, I Shardana, Tosca, der fliegende Holl\u00e4nder sowie Tristan und Isolde&nbsp;<\/em>an der Oper Leipzig, dem Teatro Lirico di Cagliari, dem Theater Kiel und der Dresdner Semperoper.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit Oktober 2012 leitet Cornelius During das&nbsp;<em>Studentenorchester M\u00fcnster<\/em>. Au\u00dferdem war er von 2014 bis 2017 Dirigent des&nbsp;<em>Freien Sinfonieorchesters Bielefeld<\/em>. Neben Konzerten mit dem gro\u00dfen, sinfonischen Repertoire sind die regelm\u00e4\u00dfige Zusammenarbeit mit der Konzertp\u00e4dagogin Dr. Ulrike Schwanse, die Auff\u00fchrung von Giuseppe Verdis&nbsp;<em>Stabat Mater<\/em>&nbsp;mit dem Landesjugendchor NRW und die live Vertonung des Stummfilmklassikers&nbsp;<em>Ich m\u00f6chte kein Mann sein<\/em>&nbsp;besondere Merkmale seiner bisherigen Laufbahn.<\/p>\n\n\n\n<p>Cornelius During leitete das I. Brandenburgische Garde-Blasmusikkorps von 2018 bis 2022 sowohl musikalisch als auch organisatorisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.corneliusduring.de\/\">www.corneliusduring.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Andreas Z\u00fchlke<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bo-fuerstenwalde.de\/images\/zuehlke.png\" alt=\"Andreas Z\u00fchlke\" title=\"Andreas Z\u00fchlke\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Andreas Z\u00fchlke, Jahrgang `79,&nbsp; begann seine musikalische Ausbildung an der Trompete bereits mit 7 Jahren nach einer einj\u00e4hrigen \u201eTestphase\u201c am Klavier. Im Klangk\u00f6rper, den er 2007 als Dirigent aus den H\u00e4nden von MD Peter Br\u00fcnsing \u00fcbernahm, sammelte er bereits als 10-j\u00e4hriger seine ersten Ensembleerfahrungen als Trompeter und Fl\u00fcgelhornist.&nbsp; Hier lernte er auch seine Ehefrau, Anja Z\u00fchlke kennen. Die musikalischen Interessen des zweifachen Familienvaters sind sehr breit gef\u00e4chert. So sammelte er beispielsweise Erfahrungen im Bereich der Big Band, des Dixiland, der sinfonischen Orchesterarbeit, der Blechbl\u00e4serensembles, als Solist, sowie in der traditionellen Blasmusik.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch sein 1999 begonnenes Lehramtsstudium in Musik mit dem Hauptfach Trompete wurde ihm bereits 2001 die Leitung des Nachwuchsorchesters und&nbsp; sp\u00e4ter, im Jahr 2007, die Leitung des gesamten Orchesters angetragen. Erste Anregungen zum Dirigieren erhielt er durch den damaligen Leiter des Orchesters MD Siegmund Goldhammer, der Ihn in dieser Anfangsphase unterrichtete. Daneben hatten auch Gabriele Tschache, Prof. Kristian Commichau und Prof. Peter Vierneisel an der Universit\u00e4t Potsdam gro\u00dfen Einfluss auf die Entwicklung des Dirigenten. In zahlreichen Dirigierkursen in Zusammenarbeit mit dem Landespolizeiorchester Brandenburg und dem dem Orchester der Bundespolizei in Berlin konnte er seine dirigentischen F\u00e4higkeiten unter Anleitung von MD Peter Br\u00fcnsing, Prof. Peter Vierneisel und Peter Feigel ausbauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit dem Jahr 2010 beteiligt sich Andreas Z\u00fchlke als zweiter Dirigent an den Projektarbeitsphasen des Landesjugend-Blasorchesters Brandenburg, in dem er jahrelang selbst als Trompeter und Fl\u00fcgelhornist mitwirkte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der vierj\u00e4hrigen Arbeit mit Bl\u00e4serklassen am evangelischen Gymnasium am Dom zu Brandenburg absolvierte der leidenschaftliche Trompeter die zweite Ausbildungsphase seines Lehramtsstudiums erfolgreich am evangelischen Gymnasium Hermannswerder in Potsdam. Derzeit arbeitet Andreas Z\u00fchlke als&nbsp;Musik- und Biologielehrer am&nbsp;Bertolt-Brecht-Gymnasium in Brandenburg a.d.H.<\/p>\n\n\n\n<p>Andreas Z\u00fchlke war von 2007 bis 2017 einer der beiden musikalischen Leiter des I. Brandenburgischen Garde-Blasmusikkorps.<br>Unter der Leitung der beiden Dirigenten konnte die musikalische Qualit\u00e4t des Orchester in der Oberstufe weiter gefestigt werden.&nbsp;H\u00f6hepunkte waren die musikalische Gestaltung der Bundesinnenministerkonferenz 2008 in Bad Saarow und die Teilnahme am Bundeswettbewerb der Feuerwehrorchester 2014 in Bad Schwalbach, die mit dem Pr\u00e4dikat Goldmedaille und der zweith\u00f6chsten Punktwertung aller teilnehmenden Orchester honoriert wurde.<br>Ein bis dahin in dieser Region noch nie gewagtes Projekt realisierten die beiden im Jahr 2017, bei dem das Orchester ein sehr erfolgreiches Festkonzert im direkten Zusammenspiel mit der gro\u00dfen Schuke-Orgel im F\u00fcrstenwalder Dom musizierte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">MD Peter Br\u00fcnsing<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bo-fuerstenwalde.de\/images\/bruensing.png\" alt=\"MD Peter Br\u00fcnsing\" title=\"MD Peter Br\u00fcnsing\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>1944 in Sachsenhausen geboren, erhielt Peter Br\u00fcnsing fr\u00fchzeitig eine musikalische Ausbildung. Als Zehnj\u00e4hriger, bekam er seinen ersten Klavierunterricht und konnte nach bestandener Aufnahmepr\u00fcfung im Alter von 14 Jahren den speziellen musikalischen Ausbildungsweg an der Fachgrundschule f\u00fcr Musik in Berlin als Orchestermusiker beginnen. Der Fachschulabschluss mit dem Hauptfach Posaune bedeutete gleichzeitig die \u00dcbernahme f\u00fcr weitere vier Jahre Studium an der Hochschule f\u00fcr Musik &#8222;Hanns Eisler&#8220; in Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Abschluss dieses Studiums begann seine T\u00e4tigkeit als Posaunist im Polizeiorchester Potsdam. Von 1980-84 studierte er erneut an der Berliner Musikhochschule. Diesmal den Umgang mit dem Taktstock in der Dirigentenklasse von Prof. F\u00f6rster. 1980 wurde er als stellvertretender Orchesterleiter eingesetzt und trug seit 1983 als Leiter die musikalisch-k\u00fcnstlerische Verantwortung f\u00fcr das Polizeiorchester Potsdam. Seit der Fusion der beiden brandenburgischen Polizeiorchester Frankfurt (Oder) und Potsdam zum Landespolizeiorchester Brandenburg (LaPOB) im Jahre 1998 war Peter Br\u00fcnsing Leiter dieses Klangk\u00f6rpers.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Januar 2003 wurde er musikalischer Leiter des I. Brandenburgischen Garde-Blasmusikkorps der Musik- und Kunstschule F\u00fcrstenwalde. Hier sah er es als seine Aufgabe, die erfolgreiche Arbeit seines Vorg\u00e4ngers MD Siegmund Goldhammer fortzusetzen. Trotz einiger Abg\u00e4nge (Studium, Arbeit usw.) von wichtigen Leistungstr\u00e4gern des Orchesters konnte im selben Jahr beim Landeswettbewerb in Cottbus die Delegierung f\u00fcr den Bundeswettbewerb erreicht werden. 2004 wurde der Bundeswettbewerb in Osnabr\u00fcck mit gro\u00dfem Erfolg absolviert und somit konnte sich das inzwischen als Erwachsenenorchester eingestufte Garde-Blasmusikkorps zu den besten der Bundesrepublik z\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere H\u00f6hepunkte waren unter MD Peter Br\u00fcnsing der Landeswettbewerb der Feuerwehrorchester, die Qualifizierung zum Bundeswettbewerb in Alsfeld und die dort errungene Goldmedaille, die mit der bisher h\u00f6chsten Punktzahl f\u00fcr das Orchester erzielt wurde. Wichtige Ziele waren f\u00fcr Peter Br\u00fcnsing eine fachlich hochwertige Arbeit mit den Jungen Musikern, sowie die Entwicklung und F\u00f6rderung der heutigen Dirigenten Andreas Z\u00fchlke und Christian Miethe. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">MD Siegmund Goldhammer<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bo-fuerstenwalde.de\/images\/siegmund.png\" alt=\"MD Siegmund Goldhammer\" title=\"MD Siegmund Goldhammer\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Komponist Siegmund Goldhammer wurde am 8. M\u00e4rz 1932 in Bielen bei Nordhausen geboren. Er erhielt seine musikalische Ausbildung an den Musikschulen Sangerhausen, Eisleben und Weimar in den F\u00e4chern Trompete, Kontrabass und Klavier. Nach erfolgreichem Studium (1949 &#8211; 1952) war er als Orchestermusiker t\u00e4tig und verfasste erste Kompositionen. 1962 &#8211; 1968 studierte er Theorie und Komposition bei Heicking, Wilbrand und Hohensee sowie Dirigat bei Niepold und Prof. Heinz Fricke an der Hochschule f\u00fcr Musik &#8222;Hanns Eisler&#8220; Berlin.<br><br>Es folgte die T\u00e4tigkeit als Dirigent eines Milit\u00e4rorchesters und die Ernennung 1972 zum Chefdirigent und Musikdirektor. Erste kompositorische Erfolge zeigten sich schon w\u00e4hrend seiner Studienzeit, seine Vorliebe f\u00fcr Bl\u00e4sermusik begann jedoch erst mit seiner T\u00e4tigkeit als Dirigent. In dieser Zeit entstanden neben sinfonischen Werken Kompositionen konzertanter Unterhaltungsmusik, Kammermusik, Instrumentalsoli und Lieder.<br><br>Seither unterhielt Siegmund Goldhammer eine fruchtbare Zusammenarbeit mit vielen Laienorchestern, die sich in seiner freischaffenden T\u00e4tigkeit als Komponist und Dirigent ab 1981 noch vertiefte. Au\u00dferdem entwickelte sich eine sch\u00f6pferische Beziehung mit dem Rundfunk- Blasorchester- Leipzig, insbesondere als Komponist und Arrangeur, die bis in die heutige Zeit Bestand hat.<\/p>\n\n\n\n<p>1999 \u00fcbernahm MD Siegmund Goldhammer das mittlerweile aus ca. 60 Musikern im Alter von 10 bis 40 Jahren bestehende Orchester. Unter seiner Leitung konnte die Qualit\u00e4t des Klangk\u00f6rpers weiter gesteigert werden, was u. a. durch sehr erfolgreiche Teilnahmen an bundesweiten Wertungsspielen in der Oberstufe Ausdruck fand. Bei der EXPO 2000 in Hannover pr\u00e4sentierte sich das I. Brandenburgische Garde-Blasmusikkorps zusammen mit seinem griechischen Gastorchester aus Korfu, nach einer gemeinsamen Probenphase. 2001 konnte die zweite CD &#8222;Reflections of this Time&#8220; aufgenommen werden, auf der sich das Orchester durch unterschiedliche Epochen und Stile der Musikgeschichte spielt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Petro Hinterschuster<\/h3>\n\n\n\n<p>Petro Hinterschuster leitete das Orchester von 1987 &#8211; 1999. Seine musikalische Ausbildung umfasst ein Studium an der Fachschule f\u00fcr Milit\u00e4rmusik Hauptf\u00e4cher: Posaune, Klavier, Musiktheorie, Orchesterspiel und Ensemblearbeit von 1981-1984, ein Privatstudium der Orchesterleitung bei MD Siegmund Goldhammer und MD Wolfgang Schumann, sowie verschiedene vertiefende Studien bei Prof. Dr. Berg und Prof. Hauswirth.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter Petro Hinterschuster entwickelte sich das I. Brandenburgischen Garde-Blasmusikkorps zu einem leistungsf\u00e4higen Klangk\u00f6rper f\u00fcr die unterschiedlichsten musikalischen Aufgaben und Richtungen. Schlie\u00dflich konnte im Jahr 1995 die erste CD eingespielt werden, die einen Querschnitt des damaligen Repertoires wiederspiegelt. Das Orchester feierte sein 40-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um im Jahr 1997 mit einer Konzertreise nach Korfu. Dort wurden langanhaltende Kontakte gekn\u00fcpft und erfolgreiche Auftritte absolviert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sebastian Ludwig &#8211; Di Salvatore neuer Dirigent des 1. Brandenburgischen Garde-Blasmusikkorps seit September 2025.&nbsp; Sebastian studierte Fagott an der Musikhochschule L\u00fcbeck, wo er sowohl den Bachelor als auch den Master of Music bei Prof. Pierre Martens absolvierte. 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